Die Gelenke knirschen und knarren. Der Arm ist schwer. Der Griff wird locker. Alles verlangsamt, alles vergessen. Niemand kommt auf Besuch. Wer nicht mehr arbeiten kann, hat keinen Sinn mehr. Besonders als Fertigungsarm. Doch dann, eine streichelnde Hand und die Erinnerung an dieses eine Lied. Das Lied der Jugend. Die Maschine weint und beginnt leise zu summen. 

Bum Bum Pieces untersucht Menschen und Maschinen in Pflege und lädt zu einem musikalischen Abend, der möglicherweise kein richtiges Musical ist. 

Idee & Konzept: Bum Bum Pieces (Simon Windisch und Nora Winkler)
Regie: Simon Windisch
Performance: Victoria Halper, Nora Winkler
Komposition: Manfred Engelmayr, Robert Lepenik
Live-Musik: Manfred Engelmayr, Robert Lepenik, Nora Winkler
Roboterbau: Stefan Bauer, Andrea Meschik
Dramaturgie: Kai Krösche
Produktion: Siglind Güttler, Bernhard Werschnak

PRESSE

[Die Maschine] ist allein gelassen, einsam, und wenn sie leise weinend singt „Weißt du noch, wer ich bin? / Weißt du noch, wo ich bin? / Weißt du, eigentlich bin ich immer noch ich …“, ehrlich, dann hat man an seiner Betroffenheit schon zu schlucken. (Mottingers Meinung, 13.01.2020)

Konstruktion, Aussehen und Steuerung des Greifarms lässt immer wieder das Gefühl aufkommen, hier handle es sich um ein lebendiges Wesen – das nach Aufmerksamkeit aber auch Zuwendung lechzt. Sich über den eigenen Verfall ärgert bis zu Selbstzerstörungsanfällen. Das mit der Pflegerin interagiert… Auch wenn man weiß, dass dies von innen von einem Menschen gelenkt wird. (Kurier, 14.01.2020)

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